Wenn du aber betest,

so geh in deine Kammer,

und wenn du deine Tür geschlossen hast,

bete zu deinem Vater,

der im Verborgenen ist!

Jesus von Nazareth

Matthäus 6,6

Meditation

Meditation ist höchste Mündigkeit und führt in Mündigkeit. Hier ist der Einzelne ernst genommen. Jede und jeder kann aus Gottes Quelle trinken, wie ein Schmetterling Nektar saugen kann. Und hier kann zusammenkommen, was in unsrem Alltag so oft auseinanderfällt: In der Meditation umarmen sich Leib und Gott, Sehnsucht und Gott, Wort und Mensch, Stille und Lärm, Schweigen und Hören, mein Atem und sein ewiger Atem, mein Stammeln und sein Schweigen. Denn »Gott hat an allen Dingen genug, nur allein die Berührung der Seele wird ihm nie genug« (Mechthild von Magdeburg) Dr. Thea Vogt, Pfarrerin Schwanberg Auszug aus: Sonntagsblatt, Praxis des Glaubens, Teil 17
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